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Dauerausstellung

Im Erdgeschoss des Natureums ist eine Dauerausstellung in fünf Räumen eingerichtet, die die Natur West-Mecklenburgs präsentiert. Alle Präparate sind von Mitgliedern des Vereins gespendet worden oder stammen aus Nachlässen, die dem Museum übergeben wurden. Einige wenige Exponate sind Leihgaben.

 

Plan

Aufteilung der Dauerausstellung

 

Im Empfangsraum mit Kasse und Verkaufstresen sind verschiedene Tierpräparate zu sehen, z.B. verschiedene Marder, Seeadler und Marderhund. Um auch die naturhistorisch wichtige Aufgabe eines Museums für die Pflege und Konservierung von Naturaliensammlungen zu verdeutlichen, ist eine Vitrine der umfangreichen Sammlung des Dr. Gerhard Krille gewidmet. Im anschließenden Geologie-Raum können Gesteine und Fossilien aus allen Erdepochen bestaunt werden. Besonders erwähnenswert sind die Fossilien der Tongrube Malliß, der Sternberger Kuchen sowie Knochen vom Mammut und Riesenhirsch, die in West-Mecklenburg gefunden wurden. Größere Gesteine befinden sich in der Außenanlage des Natureums im Geschiebegarten.

 

Geschiebegarten in der Außenanlage.

 

Der Botanik-Raum vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Biotope im Westen Mecklenburgs als Schnitt von der Ostseeküste bis zur Elbe. Besonders umfangreich ist die Zapfensammlung mit über 70 Arten, darunter auch sehr seltene. Dem bedeutenden Botaniker Walter Dahnke ist eine halbe Vitrine gewidmet. Die andere Hälfte ist mit Moosen bestückt. Ein kleiner Raum ist Anziehungspunkt für die Besucher, die sich für Pilze interessieren. An einem Baumstamm sind viele der heimischen Baumpilze zu sehen und in einer Vitrine Exzikate von Morcheln und Lorcheln.

 

„Pilzbaum“

 

In einem weiteren Raum wird die heimische Fauna vorgestellt. Neben zahlreichen Präparaten von Vögeln und Säugetieren, darunter auch Raritäten wie Siebenschläfer, Blauracke, Kranich, Rohrdommel und Eisvogel, sind auch die kleinen Tiere vertreten. In Schaukästen können einige Insekten (bes. Schmetterlinge) und das komplette Artenspektrum der Schnecken und Muscheln Mecklenburg-Vorpommerns bestaunt werden.

 

Blick in den Zoologie-Raum.

 

In weiteren Vitrinen sind eine kleine Eiersammlung, Flüssigpräparate mit Fischen und Wirbellosen sowie Kleinsäugern zu sehen. Ergänzt wird der faunistische Überblick durch Schautafeln, z.B. zum Fischotter oder den Egeln. Am Ende dieses Raumes kann der Besucher sich an Schautafeln zur einmaligen Natur im Ludwigsluster Schlosspark als FFH-Gebiet informieren.

 

In allen Räumen verteilt hängen Schautafeln zu bedeutenden Regionen und Wissenschaftlern West-Mecklenburgs.

 

Bilder finden sie Hier